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Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 - 1888) |
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Der Mensch Der junge Raiffeisen wählte als Beruf die militärische Laufbahn; sie führte ihn nach Köln, Koblenz und Sayn. Ein Augenleiden zwang ihn 1843, den Militärdienst aufzugeben und in den zivilen Verwaltungsdienst zu wechseln. Nach kurzer Ausbildung wurde er 1845 kommissarischer Bürgermeister der 25 Gemeinden umfassenden Amtsbürgermeisterei Weyerbusch im Westerwald. Im gleichen Jahr heiratete Raiffeisen die Apothekerstochter Emilie Storck aus Remagen am Rhein. Von sieben Kindern aus dieser Ehe starben drei sehr früh. Die älteste Tochter Amalie blieb unverheiratet und war lange Jahre Raiffeisens Sekretärin. Sein Sohn Rudolf war von 1889 bis 1892 Generalanwalt der Raiffeisen-Organisation.
1867 heiratete er die Witwe Johanna Maria Panseroth. Die Ehe blieb kinderlos. Seine Frau überlebte ihn um zwölf Jahre. Am 11. März 1888, kurz vor Vollendung des 70. Lebensjahres, starb Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Heddesdorf. |