Genossenschaften - eine moderne Unternehmensform

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Genossenschaften sind keine Kapitalgesellschaften, sondern Personenvereinigungen. Der einzelne Mensch, das Mitglied, steht im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit. Genossenschaften haben einen klar umrissenen gesetzlichen Auftrag: die Förderung ihrer Mitglieder.

Um ihre Selbständigkeit zu sichern, schließen sich die Genossenschafts-Mitglieder zu einem gemeinsamen Unternehmen zusammen. Das macht sie wettbewerbsfähig und öffnet ihnen den Zugang zu Absatz-Märkten. Die Einzigartigkeit an der Genossenschaft ist die Identität von Kapitalgeber und Leistungsnehmer.

Selbsthilfe seit über 150 Jahren
In den Genossenschaften übernehmen die Mitglieder Verantwortung und bestimmen die Ausrichtung des Unternehmens.

Genossenschaften als Selbsthilfeeinrichtungen haben sich über 150 Jahren in allen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen bewährt. Sie sind mit ihren Leistungen und ihrer Wertschöpfung ein wichtiger Bestandteil der Volkswirtschaft. ... Wirtschaftliche Bedeutung

Weltweite Verbreitung
Keine andere Rechtsform bietet den Mitgliedern die unmittelbare Möglichkeit der Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitverantwortung, ohne staatlichen Einfluss. Dieses System hat sich weltweit in über 100 Ländern durchgesetzt und bewährt. Gerade in den letzten Jahren wurden in Deutschland zahlreiche Genossenschaften gegründet, die sich erfolgreich am Makt bewähren.