Vieh und Fleisch

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Zur Gruppe der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischwirtschaft zählen bundesweit 108 Unternehmen, die mit ihrem Geschäftsbereich auf regionalen, dem nationalen und auf internationalen Märkten agieren. Die Gruppe umfasst:

  • Zuchtunternehmen
  • Viehvermarktungsgenossenschaften und Erzeugergemeinschaften (Zucht-, Nutz-, und Schlachtviehvermarktung)
  • Schlacht-, Zerlege- und Fleischverarbeitungsbetriebe

Die Unternehmen sind eng mit der landwirtschaftlichen Produktion verzahnt, nicht nur weil sie sich im Besitz der Landwirte befinden. Sie decken auch alle Bereiche der Produktionskette Fleisch bis in die Ladentheke ab. Neben den traditionellen Geschäftsfeldern bieten die Unternehmen den Landwirten zahlreiche zusätzliche Dienstleistungen wie Beratung in der Produktionstechnik, betriebswirtschaftliche Analysen und die Auswertung von Marktinformationen.
Im Jahr 2009 steigerten die Unternehmen der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischwirtschaft ihre Umsätze um rund 1,8 % auf insgesamt 4,9 Milliarden Euro. Die Unternehmen profitierten mit einem Plus von 1,1 Prozent auf 17,8 Mio. gehandelte und geschlachtete Schlachtschweine vom insgesamt gewachsenen Markt. Positiv entwickelte sich auch der Ferkelhandel mit mehr als 14 Mio. Tieren (+ 4,4 %). Während der Umsatz bei Nutzrindern mengen- und wertmäßig deutlich stieg, folgten die Umsätze bei Schlachtrindern dem allgemein sinkenden Trend.

Potenziale erschließen

Die genossenschaftlichen Unternehmen der Vieh- und Fleischwirtschaft stehen als zentrales Bindeglied in der Fleisch erzeugenden Wertschöpfungskette vor vielfältigen strukturellen und ökonomischen Herausforderungen. Der voranschreitende Strukturwandel auf der Stufe der Primärproduktion sowie in den vergangenen Jahren bei den Schlachtunternehmen, führt zu sich kontinuierlich verändernden Bedingungen für die Vieherfassung und Viehvermarktung. Die zunehmende Globalisierung der Märkte führt zu neuen Abhängigkeiten. Parallel legt die europäische Rechtsetzung ein zunehmendes Maß an Verantwortung in die Hände der Unternehmen. Dadurch bieten sich aber auch vielfältige Chancen, um Alleinstellungsmerkmale auszubauen sowie die strategische Ausrichtung der Wirtschaftsbeteiligten individuell zu gestalten. Dazu gehört u. a. ein effektives Tiergesundheitsmanagement, dessen Bedeutung die Genossenschaften frühzeitig erkannt haben, nicht nur vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Ferkelimporte.

Das übergeordnete Ziel genossenschaftlichen Handels besteht darin, innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette dauerhaft die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, um den heimischen Standort auch in der Zukunft im internationalen Wettbewerb fest zu verankern.

Links zu einigen Mitgliedsunternehmen:

 

Viehzentrale Südwest GmbH
 


EGO
    
         
 
Vermarktungsgenossenschaften für Zucht- und Nutzvieh eG
         
Raiffeisen-Vievermarktung Banstorf-Twistringen eG      
         
Erzeugergemeinschaft für Qualitätstiere Syke-Bassm eG
   

  
Weitere Infos:

Dr. Anja Czekala
Tel. 0228 106-317
Fax 0228 106-266
E-Mail: