Die 209 deutschen Winzergenossenschaften - darunter 120 mit eigener Kellerwirtschaft
- sind für rund ein Drittel der deutschen Weinerzeugung verantwortlich.
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Damit nehmen die Winzergenossenschaften eine wichtige Position
in der deutschen Weinbranche ein. Für Abnehmer sind sie vertrauenswürdige
Lieferanten, die sich der Qualität verpflichten. Neben der
Produktqualität zählt hierzu auch die Prozessqualität;
IFS gehört mittlerweile zum Standard des genossenschaftlichen
Qualitätsmanagementsystems.
Auch ihren angeschlossenen Winzern bieten die deutschen Winzergenossenschaften
beste Voraussetzungen, damit diese sich auf den Anbau gesunder, hochwertiger
Trauben konzentrieren und somit ihr Einkommen sichern können.
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Rund 51.000 Genossenschaftswinzer bewirtschaften eine Rebfläche von
32.115 ha. Diese verteilen sich auf die Anbaugebiete Saale-Unstrut, Sachsen,
Ahr, Mosel, Mittelrhein, Nahe, Rheingau, Hessische Bergstraße, Rheinhessen,
Pfalz, Baden, Württemberg und Franken.
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2009 brachten die Winzer eine Ernte von 2,8 Mio. hl Wein ein. Vor
allem die Winzergenossenschaften an Saale-Unstrut und in Sachsen
waren von Frostschäden betroffen, in anderen Gebieten sorgten
Hagelschäden für geringere Erntemengen. Grund zur Freude
gaben die Qualitäten: Die Mostgewichte lagen im Prädikatsweinbereich
und somit über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die
guten Witterungsbedingungen im September und Oktober ermöglichten
die Lese von gesundem und reifem Traubenmaterial, so dass für
die Weinbereitung ideale Voraussetzungen gegeben waren. Die erzeugten
Weine des Jahrgangs sprechen für sich.
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Ihren Umsatz konnten die Winzergenossenschaften 2008/2009 trotz Wirtschaftskrise
mit 782,6 Mio. Euro stabil halten (2007/2008: 782,5 Mio. Euro). Für
das Kalenderjahr 2009 zeichnet sich für die Winzergenossenschaften
nach derzeitigen Vorausschätzungen ein leichtes Umsatzminus ab.
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Auch der Export für Weine aus Deutschland gestaltete sich
in 2009 schwierig. 2,053 Mio. hl Wein im Wert von 394 Mio. €
wurden 2009 ausgeführt. Dies entspricht einem Mengenverlust
von 5,9 % und einem Wertminus von 7,8 %.
Insgesamt hat die Wirtschaftskrise ihre Spuren auch in der deutschen
Weinbranche hinterlassen, wenngleich auch im Verhältnis zu
anderen Branchen in abgeschwächter Form. Während der Umsatz
mit Wein in Deutschland über alle Herkünfte um 1,2 Prozent
gestiegen ist, konnten die deutschen Anbaugebiete immerhin ihren
Umsatz stabil halten.
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Im Absatz büßten deutsche Weine 4,5 Prozent ein (gegenüber
-1,5 % über alle Herkünfte auf dem deutschen Markt).
Die Anteile deutscher Weine im LEH (inkl. Discount) lagen mit 40,2% (Menge)
bzw. 43,8% (Wert) nahezu auf Vorjahresniveau. Im ersten Quartal 2010 hat
sich die Situation auf dem deutschen Markt zwar etwas verbessert (die
Einkaufsmenge stieg insgesamt um 1%), deutsche Weine mussten Mengenverluste
von 2% und Wertverluste von 4% (gegenüber Vorjahreszeitraum) hinnehmen.
Der deutsche Raiffeisenverband unterstützt den durch die sich wandelnden
Markt- und Wettbewerbsbedingungen notwendigen Strukturwandel in den Winzergenossenschaften.

| Der Deutsche Raiffeisenverband e.V. (DRV) hat unter
der Domain www.deutsche-winzergenossenschaften.de
eine Internetplattform geschaffen, auf der für weininteressierte
Internetnutzer und Journalisten vielfältige Informationen rund
um den genossenschaftlichen Weinbau sowie eine vollständige
Adressensammlung mit Links zu den Homepages der Winzergenossenschaften
bereitstehen. |
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Weitere Infos:
Dipl.-Ing. agr. Karl Schmitz
( 0228 106-343
FAX: 0228 213919
E-Mail:
und
B.Sc. Daniela Faller
( 0228 106-327
FAX: 0228 213919
E-Mail:
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