63 Prozent der Verbraucher interessieren sich für Innovationen im Bereich Gesundheit und gesunde Ernährung. Diese für die Wirtschaft positive Information ist eines der Ergebnisse der repräsentativen Verbraucher-Studie “Essbare Innovationen”, die gestern in Berlin von DER LEBENSMITTELWIRTSCHAFT in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management (FCM) vorgestellt wurde.

Allerdings finden nur wenige Konsumenten auf die Frage „Was ist eine Innovation?“ eine eindeutige Antwort. Zwei Drittel können keine positive oder negative Innovation benennen.  Zehn Prozent bezeichnen gar den Ökolandbau als positive Innovation, wohingegen Gentechnik und Massentierhaltung als negative Innovation eingestuft werden. Innovationen für neue Zutaten und Geschmackskreationen spielen generell nur eine untergeordnete Rolle. „Das kann man als klaren Auftrag an die Wissenschaft und die Wirtschaft verstehen, Innovationen besser zu kommunizieren“, erklärte Dr. Bücking von der Fraunhofer-Allianz FCM.

Dies wird den Ergebnissen der Studie zufolge auch dadurch bestätigt, dass sich lediglich 28 Prozent der Befragten insgesamt ausreichend über technologische Innovationen im Lebensmittelbereich informiert fühlen. Dabei wünschen sich 63 Prozent der Verbraucher mehr Informationen im TV.

Unternehmen, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen liefert die Studie wertevolle Hinweise in Bezug auf die Entwicklung und Marktplatzierung von Lebensmittelinnovationen.

Eine ausführliche Übersicht der Ergebnisse finden Sie hier.



DRV Deutscher Raiffeisenverband e.V.

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Mareen Curran M.Sc.
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