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09.09.2025
Düngemittel: Erhebung des Statistischen Bundesamtes

DESTATIS meldet Rekordmenge an Kalkdüngern

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Adobe Stock / Countrypixel

Korrigierte Fassung vom 25. November der Meldung vom 9. September 2025: 
Gemäß Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg im Wirtschaftsjahr 2024/25 der Verbrauch an N- und Kali-Düngern deutlich, von Kalk erheblich an. Phosphat wieder etwas weniger. Der DRV hat die Angaben in übersichtlichen Schaubildern zusammengefasst. 
 

Anfang September 2025 hat das Statistische Bundesamt (DESTATIS) in der Datenbank „GENESIS-Online“ die aktuellen Ergebnisse aus der Düngemittelstatistik bis einschließlich des 2. Quartals 2025 veröffentlicht. Aufgrund einer fehlerhaften Datengrundlage waren die Angaben für Kali-Dünger zunächst falsch. Für die übrigen Sorten ergaben sich Folgefehler. Zwischenzeitlich wurden diese Fehler beseitigt. 

Der Absatz von Mineraldüngern an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland aus inländischer Produktion oder Einfuhr im Wirtschaftsjahr 2024/25 (Juli 2024 bis Juni 2025) ist mit 4,8 Mio. t (einschließlich Kalk) in Summe um 20,5 % gestiegen. Die Mengen im Einzelnen:
– 1,12 Mio. t Stickstoffdünger (Vj. 1,03 Mio. t; + 8,9 %)
– 0,14 Mio. t Phosphatdünger (Vj. 0,14 Mio. t; – 1,6 %)
– 0,34 Mio. t Kalidünger (Vj. 0,32 Mio. t; +7,3 %)  und 
– 3,18 Mio. t Kalkdünger (Vj. 2,48 Mio. t; + 28,2 %). 

Der Aufwand an Nährstoffen je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche aus Handelsdüngern erhöhte sich 2024/25 im Vergleich zu 2023/24 bei Stickstoff von 62,4 kg auf 67,8 kg. Dies entspricht etwa dem Niveau von 1967 mit damals deutlich geringeren Ernteerträgen! Phosphat fiel von 8,6 kg je ha auf 8,4 kg, Kali stieg von 19,1 kg auf 20,5 kg je ha. Die Menge an ausgebrachtem Kalk variiert vor allem witterungsbedingt. 2024/25 lag sie mit 191,5 kg auf einem Allzeithoch.

Der DRV hat die Angaben des Statistischen Bundesamtes zu übersichtlichen Schaubildern über den Mineraldüngerabsatz insgesamt sowie separat für die Nährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kali und Kalk zusammengefasst. Eine weitere Übersicht zeigt den Aufwand an Nährstoff je ha landwirtschaftlich genutzter Fläche seit 1949/50.  

Zu den Ausgaben der Landwirte für Handelsdünger veröffentlicht das Statistische Bundesamt keine Zahlen mehr. Das BMLEH gibt zu Jahresende auf Anfrage Zahlen heraus. Deshalb verweisen wir hier auf den Benchmarkbericht der Raiffeisen Service GmbH 

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Deutscher Raiffeisenverband e.V.

In Vertretung
Dr. Michael Reininger
Betriebsmittel Pflanzenbau, Logistik
 
Telefon: 030 856214-533
 

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