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20.11.2025
Pressemitteilung zur EUDR

Dr. Spinne: „Deutschland hat Führungsstärke bewiesen“

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DRV begrüßt gemeinsame Position der EU-Mitgliedstaaten zur EUDR

Berlin, 20.11.2025. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt ausdrücklich die gestern beschlossene gemeinsame Position der EU-Mitgliedstaaten zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR). DRV-Geschäftsführer Dr. Philipp Spinne: „Der Vorschlag, das Inkrafttreten der EUDR um ein Jahr zu verschieben, ist zwingend notwendig und ein Akt der Vernunft. Ebenso ist es richtig und wichtig, Länder mit keinem oder nur geringem Entwaldungsrisiko spürbar von den angedachten Berichtspflichten entlasten zu wollen. Damit erkennt der Rat die Realität an.“ 

Der DRV dankt explizit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Spinne: „Bundesminister Alois Rainer hat sich im Rat erfolgreich ein- und durchgesetzt. Deutschland hat klare Position bezogen und Führungsstärke bewiesen. Es zeigt sich: Mit Argumenten und einer klaren Haltung können Mehrheiten gefunden werden.“ Jetzt müsse im Trilog daran gearbeitet werden, dass sich die Ratsposition durchsetzt. „Es braucht eine grundsätzliche inhaltliche Neujustierung der Verordnung. Die Einführung einer Nullrisiko-Kategorie ist unerlässlich“, macht Spinne die DRV-Position deutlich. 

 

Über den DRV

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.635 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.



 
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Deutscher Raiffeisenverband e.V.

Im Auftrag
Marcus Gernsbeck
Pressesprecher
 
Mobil: +49 172 7196856
 

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