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17.05.2018
Fachforum Ländlicher Raum:

DRV-Präsident fordert Investitionen in Infrastruktur

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Der ländliche Raum ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, betonte DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp im Gespräch mit Heike Jahberg, Leiterin des Wirtschaftsressort des Tagesspiegels, am Donnerstagabend beim Fachforum ländlicher Raum.

Berlin, 17. Mai. Der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden von der allgemeinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Das forderte Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes im Rahmen des vom Berliner Tagesspiegel organisierten Fachforums Ländlicher Raum heute in Berlin. „Eine schlagkräftige Wirtschaftspolitik für den ländlichen Raum ist wichtiger denn je“, sagte er.

Holzenkamp betonte, welches Potenzial im ländlichen Raum steckt: Dort leben 57 Prozent der Bevölkerung. Sie erbringen knapp 50 Prozent der bundesweiten Wirtschaftsleistung. Kleinere Orte seien also weit mehr als die romantischen Rückzugsorte, als die sie häufig verklärt würden. Er unterstrich in diesem Zusammenhang die große Bedeutung genossenschaftlicher Unternehmen: Sie sind gleichzeitig Rückgrat und Impulsgeber für die Wirtschaft im ländlichen Raum.

„Junge Menschen brauchen eine Bleibe-Perspektive“, betonte Holzenkamp. Um den ländlichen Raum zu stärken, seien deshalb Investitionen in Infrastrukturen – insbesondere in schnelle Internetversorgung und in erneuerbare Energien – unabdingbar.

Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.104 DRV-Mitgliedsunternehmen im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 82.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 61,6 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.



 
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Im Auftrag
Wiebke Schwarze
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
Telefon: 030 856214-430

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