DRV: „Signale müssen jetzt auf Vorfahrt für die deutsche Wirtschaft gestellt werden“
Berlin, 09.07.2025. Jörg Migende, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), kommentiert die dieswöchigen Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag:
„Es ist gut, dass Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer trotz der angespannten Haushaltslage einen Etat für sein Haus vorlegen kann, der ohne große Kürzungen auskommt. Der angekündigte Politikwechsel spiegelt sich im aktuellen Haushalt jedoch noch nicht wider. Das war aber auch nicht zu erwarten, denn der Haushalt 2025 ist vom Übergang der alten in die neue Bundesregierung geprägt.
Direkt nach der Sommerpause werden die Weichen für den Haushalt 2026 gestellt. Dann müssen die Signale anzeigen: Wir brauchen Vorfahrt für die deutsche Wirtschaft. Und wir brauchen spürbaren Rückenwind für die heimische Land- und Ernährungswirtschaft. Dazu zählt dann auch, endlich Antworten auf die Frage zu geben, wie der geforderte Umbau der Tierhaltung finanziert werden soll.“
Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.656 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 114.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 82,8 Milliarden Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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