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17.12.2025
Statement: DRV zur EUDR-Verschiebung

DRV zur EUDR-Verschiebung: „Endlich wird der Realität Rechnung getragen“

DRV-Geschäftsführer Dr. Philipp Spinne
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DRV

Berlin, 17.12.2025. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt ausdrücklich die Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung EUDR und die ersten Anpassungen zur Vereinfachung. DRV-Geschäftsführer Dr. Philipp Spinne: „Nun ist es endlich in trockenen Tüchern: Das Inkrafttreten der EUDR wird um ein Jahr verschoben. Das war absolut notwendig und richtig. Ebenso ist es konsequent, Länder mit keinem oder nur geringem Entwaldungsrisiko deutlich von Berichtspflichten zu entlasten. Damit wird der Realität Rechnung getragen, ohne die Ziele der EUDR aus den Augen zu verlieren. 

Wir danken ausdrücklich Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, der sich mit klaren Positionen und Nachdruck für die Verschiebung und die Anpassungen eingesetzt und damit maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat. Deutschland hat Verantwortung übernommen und Führungsstärke gezeigt. Dies hatte Signalwirkung auch auf andere Mitgliedsstaaten. „German Vote“ ist wieder Haltung statt Enthaltung.“

 

Über den DRV

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.635 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.



 
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Deutscher Raiffeisenverband e.V.

Im Auftrag
Marcus Gernsbeck
Pressesprecher
 
Mobil: +49 172 7196856
 

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