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15.02.2018
Warenwirtschaft: Abgabe von Gefahrstoffen

Fortbildungspflicht gemäß ChemVerbotsV

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Die Sachkunde gemäß Chemikalien-Verbotsverordnung gilt ab dem 1. Juni 2019 nur, wenn der Sachkundige eine anerkannte Fortbildung vorweisen kann. Die GenoAkademie bietet bereits entsprechende Seminare an.

Mit Meldung vom 26. Januar 2017 haben wir über die Neufassung der Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) berichtet. Mit Meldung vom 4. Oktober 2017 sowie in unserem DRV-Kompendium Abgabe von Gefahrstoffen (Download unterhalb) haben wir noch einmal auf die neue Fortbildungspflicht hingewiesen:

Alle Sachkundigen, deren Bescheinigung vor dem 1. Juni 2013 ausgestellt wurde, müssen bis zum 1. Juni 2019 an einer Fortbildungsveranstaltung teilnehmen. Eine halbtägige Fortbildungsveranstaltung reicht für 3 Jahre. Nimmt der Sachkundige an einer ganztägigen Fortbildung teil, muss er sein Wissen erst 6 Jahre später erneut auffrischen.

Sachkundige, die ab dem 1. Juni 2019 keine Fortbildung nachweisen können, dürfen dann eine Vielzahl von Gefahrstoffen (GHS03, H224, H241, H242, solche die PH3 entwickeln, GHS06 sowie GHS08 in Verbindung mit dem Signalwort Gefahr und einem der Gefahrenhinweise H340, H350, H350i, H360, H360F, H360D, H360FD, H360Fd, H360Df, H370 oder H372) nicht mehr an Privatkunden abgeben. Gifthandelserlaubnisse, die auf der Sachkunde der entsprechenden Person basieren, verlieren gleichzeitig ihre Gültigkeit!

Eine nicht fristgerechte Fortbildung kann durch die spätere Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung geheilt werden. Die erstmalige Prüfung verliert also nicht ihre Gültigkeit. Dennoch bleiben alle entsprechenden Tätigkeiten im fraglichen Zeitraum ordnungswidrig, ggf. sogar strafrechtlich relevant. Bei der Terminplanung sollte bedacht werden, dass die Nachfrage nach entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen im 1. Halbjahr 2019 das Angebot deutlich übersteigen dürfte.

Die GenoAkademie bietet deshalb schon jetzt Fortbildungsveranstaltungen an, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können.

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In Vertretung
Dr. Michael Reininger
Landwirtschaftliche Betriebsmittel
 
Telefon: 030 856214-533

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