Gemeinsamer Dialog – klare Botschaft: für die gesamte Weinbranche
Berlin, 20.03.2026. „Der Bedarf an einem strukturierten, gesamtwirtschaftlichen Austausch in der Weinbranche ist in Anbetracht der aktuellen schwierigen Lage des deutschen Weinbaus essenziell“, erklärt Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), anlässlich des weinpolitischen Frühstücks, zu dem der Deutsche Raiffeisenverband am Freitag (20.03) geladen hatte. „Aus wirtschaftlicher Sicht steht die Weinbranche vor der größten Herausforderung der Nachkriegszeit. Umso wichtiger ist es, dass wir diese annehmen und die politischen Rahmenbedingungen marktgerecht gestalten und stärker vom Verkaufsregal herdenken. An dieser Stelle ist auch Innovation gefragt – gerade im Bereich der entalkoholisierten und teilweise entalkoholisierten Produkte sind die deutschen Winzer- und Weingärtnergenossenschaften ganz vorne mit dabei und passen sich auf entsprechende Marktveränderungen schnell an.“
Den thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung bildete neben den Marktthemen auch die sich aktuell in der Diskussion befindliche Änderung der Weinverordnung. Besonderer Fokus liegt hierbei auf der zukünftigen Ausgestaltung von Erstem und Großem Gewächs, zu der es in der Branche unterschiedliche Sichtweisen gibt. DRV-Leiter Lebensmittelwirtschaft Peter Jung macht deutlich: „Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, eine Lösung zu finden, die alle Betriebstypen – von Genossenschaften über Kellereien bis hin zu familiengeführten Weingütern – gleichermaßen berücksichtigt. Nur ein gemeinsames Vorgehen kann die notwendige Stabilität und Fairness für die gesamte Branche sichern. Ich freue mich über die breite politische Beteiligung und die sachorientierten Gespräche, die heute geführt wurden. Für den DRV ist klar: Wir werden diesen Dialog weiterhin aktiv vorantreiben, damit praxistaugliche und wettbewerbsneutrale Lösungen entstehen.“
Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.635 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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