letzter Tag: ein großes Dankeschön!
Das letzte Wochenende der Grünen Woche ist traditionell stark geprägt von sehr vielen Besuchern aus Berlin und Brandenburg. So auch dieses Jahr. Tausende Menschen strömten durch die Messehallen – bis dann um 18 Uhr das Lied „Wer hat an der Uhr gedreht“ das offizielle Ende der Grünen Woche 2026 verkündete. Was bleibt von der Jubiläums-Messe, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hat? Wie fällt unser Resümee nach zehn Tagen beim DRV-Stand aus? Zuallererst sind wir ungemein dankbar. Dankbar über unzählige Besuche und Gespräche mit Mitgliedern. Es war kein Stand des DRV, sondern ein Stand für die gesamte genossenschaftliche Agrar- und Ernährungswirtschaft. Unser Motto „Das WIR ist unsere Stärke“ stand nicht nur in großen Lettern auf der Wand. Nein, es wurde jeden Tag gelebt. Besonders gefreut hat uns, dass neben den Hauptamtlichen der genossenschaftlichen Unternehmen auch sehr viele Ehrenamtliche dabei waren: Aufsichtsräte, Beiräte, Gremienmitglieder. Ganz selten war ein Stuhl am Stand unbesetzt. Großartig!
Die Expertise der Unternehmen, aus der Praxis, hat uns sehr beim Austausch mit der Politik geholfen. Die Grüne Woche ist das politische Austauschformat Nummer 1 unserer Branche – und wir haben so viele Gespräche wie noch nie mit Politikerinnen und Politikern geführt. Mehr als 50 waren es am Ende. Und ganz wichtig: Es waren nie keine reinen Symbolbesuche für ein schnelles Foto. Nahezu alle Besuche dauerten mindestens eine halbe Stunde und waren geprägt von echtem Interesse für unsere Botschaften und Anliegen. Folgende Themen haben wir immer wieder platziert: Risikoausgleichsrücklage, die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Infrastruktur, die große Bedeutung von freiem Handel und einer Exportstrategie. Und daraus abgeleitet unsere Forderung. Der Staat muss sich um die Rahmenbedingungen kümmern, aber Preisgestaltung dem Markt und den Unternehmen überlassen muss. Eines wurde in allen Gesprächen immer ganz deutlich: Genossenschaften jammern nicht, sie sind konstruktiv, innovativ, lösungsorientiert, voller Gestaltungskraft. Sie machen einfach!
Was waren die Highlights? Natürlich der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz, der danach ein Kernthema des DRV in den medialen Fokus rückte: die Ernährungssicherheit. Großartig war der Austausch mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, zahlreichen Staatssekretärinnen und Staatssekretären, Ministern der Länder, Bundestags- und Europaabgeordneten. Aber auch der Dialog mit Vorständen des Lebensmittelhandels war auf Augenhöhe und zielorientiert. Kurzum: Wir gehen hochmotiviert aus der Grünen Woche!
Dankbar sind wir auch allen Mitgliedern, die uns auf der Grünen Woche unterstützt und die genossenschaftliche Vielfalt erlebbar gemacht haben. Und nicht zuletzt: Der heimliche Star des Stands war der Farming GT von Agravis: Der autonome Feldroboter war ein absoluter Hingucker auf dem Gemeinschaftsstand des Deutschen Raiffeisenverbands und steht für eine Landwirtschaft, in der die Zukunft angekommen ist.
Die AGRAVIS hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Händler und Service-Dienstleister innovativer Feldroboter und Maschinen gemacht, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten. Der Hackroboter reduziert mit modernster Technologie den Einsatz von Herbiziden und spart Arbeitskosten ein.
Video-Fazit von DRV-Hauptgeschäftsführer Jörg Migende: https://youtu.be/cajYZzEpa6I (extern auf YouTube)
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