Migende: „Was es jetzt braucht, ist Schadensbegrenzung“
Der Deutsche Raiffeisenverband befürchtet durch eine mögliche Verschiebung des Mercosur-Abkommens Schaden für die europäische und deutsche Wirtschaft. DRV-Hauptgeschäftsführer Jörg Migende: „Nach 25 Jahren Verhandlungen ist es nur schwer nachvollziehbar, dass jetzt eine juristische Überprüfung durch den EugH erfolgen soll. Was ist das für ein Signal gegenüber den Europäischen Unternehmen aber auch gegenüber den Mercosur-Staaten? Was es jetzt braucht, ist Schadensbegrenzung: Das Abkommen muss dringend vorläufig angewendet werden. Der Kanzler hat sich bereits für eine vorläufige Anwendung ausgesprochen. Gut so. Gerade in der aktuell angespannten geopolitischen Lage sind freie Märkte ein hohes Gut und elementar für wirtschaftliches Wachstum.“
Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.635 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
Deutscher Raiffeisenverband e.V. Im Auftrag Marcus Gernsbeck Pressesprecher Mobil: +49 172 7196856 E-Mail: presse@drv.raiffeisen.de |