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07.02.2019
DRV-Präsident Holzenkamp zum staatlichen Tierwohllabel

„Ohne praktikable Umsetzung kein Erfolg“

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Berlin, 7. Februar 2019. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erkennt die Bemühungen des von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) vorgestellten staatlichen Labels für die Förderung des Tierwohls an, sieht aber deutliche Lücken bei der Umsetzung. „Wir werden sehen, wie sich das geplante staatliche Tierwohllabel am Markt etablieren wird, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sowohl Fragen der Finanzierung, Organisation, Einstiegsstufe, als auch notwendiger Änderungen des Bau- und Umweltrechts noch ungeklärt sind“, sagte DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp. 

Holzenkamp unterstrich, dass das Tierwohl unbedingt im Interesse der gesamten Agrarbranche liege: „Jeder, der mit Tieren umgeht, hat ein Interesse daran, dass es diesen gut geht. Deshalb gehen wir als Branche auch den mit der Initiative Tierwohl erfolgreich eingeschlagenen Weg hin zu mehr Tierwohl konsequent weiter.“ 

Es müsse verhindert werden, dass ein Label – ob staatlich oder von Seiten der Wirtschaft etabliert – in der Nische verharre. Holzenkamp: „Wenn nur ein kleines Segment bedient wird, hilft das niemandem. Weder unseren Unternehmen, noch dem Tierwohl oder dem Verbraucher.“ 

Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.104 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 82.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 63,0 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.

 

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