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10.10.2018
Warenwirtschaft / Logistik: Packmittelentsorgung

PAMIRA-Jahresbilanz 2017

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Die RIGK, Betreiber des Rücknahmesystems PAMIRA, hat die PAMIRA-Jahresbilanz 2017 veröffentlicht: 2017 sind 3.047 t gespülte und restentleerte Pflanzenschutz- und Flüssigdüngerverpackungen zurückgenommen und verwertet worden. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 76 %.

95 % der zurückgenommenen Menge ist einem werkstofflichen Recycling zugeführt worden. Ausschließlich in inländischen Recyclinganlagen wurde aus den leeren Kanistern ein Regranulat erzeugt, das anschließend zur Produktion von hochwertigen Kabelschutzrohren bei europäischen Herstellern eingesetzt werden konnte. Dies geht aus der PAMIRA-Jahresbilanz 2017 hervor, die heute auf der PAMIRA-Homepage veröffentlicht worden ist. Dem Jahresbericht können auch die Mengen nach Bundesländern entnommen werden.

PAMIRA (Packmittel-Rücknahme Agrar), das Rücknahme- und Entsorgungssystem für gespülte und restentleerte Verpackungen von Pflanzenschutz- und Flüssigdüngemitteln aus dem agrargewerblichen Bereich wurde 1996 gegründet. PAMIRA verdankt diesen Erfolg vor allem dem über die Jahrzehnte gewachsenen vertrauensvollen Miteinander der teilnehmenden Landwirte, Händler und Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Flüssigdüngern.

2017 gab es 363 offizielle Sammelstellen mit 381 Sammelterminen. Hinzu kamen 160 Vorsammlungen durch Landwirte, Genossenschaften und Landhändler. Von der RIGK geschulte Kontrolleure haben strikt darauf geachtet, dass die Annahmebedingungen erfüllt waren. Nur so lässt sich eine sinnvolle Wiederverwertung der Rohstoffe gewährleisten.



 
logo-signatur.png         Deutscher Raiffeisenverband e.V.
In Vertretung
Dr. Michael Reininger
Pflanzenschutz, Düngung, Gefahrstoffe, Digitalisierung
 
Telefon: 030 856214-533

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