Tag 2: Politische Deutschland-Tour beim DRV
Kann man Gänsehautmomente wiederholen? Ja, das geht! Die zweite Raiffeisen City Night brachte das altehrwürdige Metropol-Theater im Herzen Berlins buchstäblich zum Toben. Rund 1.000 Gäste im rappelvollen, mehr als 110 Jahre alten Haus stellten eindrucksvoll unter Beweis: Die Agrar- und Ernährungswirtschaft arbeitet hart, gestaltet Zukunft und hat klare Botschaften – aber sie hat ebenso auch feste Tanzschuhe. AGRAVIS, Raiffeisen Ware und RWZ haben gemeinsam mit dem DRV zur Raiffeisen-City-Night eingeladen – darunter auch zahlreiche Politikerinnen und Politiker und befreundete Verbände. Eine besondere Ehre: Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer kam nach seinen vielen Terminen ebenfalls auf ein Bier vorbei.
Entsprechend motiviert ging es am zweiten Messetag der Grünen Woche mit Volldampf weiter: Heute war gewissermaßen Bundesländer-Tag beim DRV und seiner Partner. Unter anderem waren drei Landwirtschaftsministerinnen und -minister sowie eine Staatssekretärin zu Gast.
Den Auftakt der politischen Gespräche machte die Landwirtschaftsministerin aus Thüringen, Colette Boos-John. Insbesondere die europäische Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur und Verkehrslogistik, inklusive der Forderung nach der Zulassung von Lkw mit 44 Tonnen, wurden besprochen.
Und weiter ging´s Schlag auf Schlag: Ernährungssicherheit, Risikoausgleichrücklage und das Bundesprogramm Umbau Tierhaltung bestimmten das Gespräch mit Cornelia Schmachtenberg, Landwirtschaftsministerin aus Schleswig-Holstein. Unmittelbar danach ging es geografisch in den Südwesten Deutschlands: Baden-Württembergs Staatssekretärin für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, besuchte mit zahlreichen Landtagsabgeordneten den DRV.
Und zum Abschluss der Deutschland-Tour ging es nach Nordosten bis zur Ostsee – nach Mecklenburg-Vorpommern: Deutschlands dienstältester Minister, Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, tauschte sich intensiv mit Agravis-Vorstandsvorsitzendem Dr. Dirk Köckler und Westfleisch-Vorstandsvorsitzendem Dr. Wilhelm Uffelmann sowie dessen Vorstandskollegen Michael Schulze Kalthoff aus. DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp bedankte sich ausdrücklich beim Minister für dessen Unterstützung beim Kampf gegen planwirtschaftliche Überlegungen der EU bei Artikel 148 und 168 GMO.
Die Themen GMO, Wettbewerbsfähigkeit und EU-Politik bestimmten auch das Gespräch von Westfleisch und DRV-Hauptgeschäftsführer Jörg Migende mit der Europaabgeordneten Christine Singer. Gefreut haben wir uns sehr über den Besuch der Präsidentin der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Dr. Margareta Büning-Fesel.
Ebenso haben wir uns sehr gefreut über den Besuch der Ehrenamtlichen der GS agri aus Schneiderkrug, dem Aufsichtsrat der Agravis, einem guten Dutzend agrarpolitischer Nachwuchsdelegierten der Jungen Union Deutschland sowie zahlreicher Mitgliedsunternehmen. Sehr interessant war der Besuch der Delegation von der Elfenbeinküste, die sich beim DRV und dem Leiter Ernährungswirtschaft Peter Jung über die Vorzüge und Wirkungsweisen von Genossenschaften informierten. Sie planen eine genossenschaftliche Vermarktung von Kakao.
Unser heutiger Partner hat Raiffeisen bereits im Namen: die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ). Sie bildet zusammen mit ihren Tochterunternehmen den RWZ-Konzern. Sie gehört zu den ältesten und größten Agrarhandelshäusern Deutschlands und ist auch im angrenzenden Ausland tätig. Egal, ob ihre Kunden Kartoffeln verkaufen, eine Schiffsladung Getreide, einen Traktor, Saatgut oder Heizöl anfragen, eine Frage zum Rapsanbau haben oder mit Holz handeln wollen oder auch passende Produkte und Beratung im Weinberg oder Weinkeller benötigen – die RWZ regelt das.
Die Vision/Mission der RWZ-Gruppe? Diese verrieten uns die RWZ-Vorstände Christoph Kempkes und Michael Göthner: „Wir wollen bei der Umgestaltung zu einer zukunftsfähigen Landbewirtschaftung richtungsweisend sein und dabei mit unserer Expertise eine führende Rolle einnehmen, damit auch nachfolgende Generationen unseren Boden als Lebensgrundlage für die Erzeugung von Agrarrohstoffen nutzen können.“ Da sind wir dabei – gemeinsam, ganz im Sinne von Friedrich Wilhelm Raiffeisen!
Deutscher Raiffeisenverband e.V. Im Auftrag Marcus Gernsbeck Pressesprecher Mobil: +49 172 7196856 E-Mail: presse@drv.raiffeisen.de |