„Trauriger Tag für unsere Demokratie“
Berlin, 25.03.2025. Die Entscheidung von Günther Felßner, nach dem Einbruch auf seinen Hof nicht mehr für das Amt des Landwirtschaftsministers zur Verfügung zu stehen, kommentiert Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV):
„Was für ein schockierendes Ende einer beispiellosen Schmutzkampagne, die gestern in einer Straftat und einem persönlichen Angriff auf die Familie gipfelte. Dies macht wütend und lässt jeden Demokraten fassungslos zurück. Ein toleranter Umgang auch mit Andersdenkenden ist Wesenskern unserer Gesellschaft und unserer Politik. Für ideologisch motivierte Hetze, für Einschüchterungen, Bedrohungen und Übergriffe darf es keinen Platz geben.
Wir haben Respekt vor der Entscheidung von Günther Felßner. Wir bedauern es sehr, dass nun ein ausgewiesener Fachmann und Praktiker nicht mehr für das Amt des Landwirtschaftsministers zur Verfügung steht. Es ist ein trauriger Tag für die Landwirtschaft und auch ein trauriger Tag für unsere Demokratie."
Über den DRV
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und genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.656 Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung pflanzlicher und tierischer Produkte mit 114.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 6.000 Menschen in Ausbildung einen Umsatz von 82,6 Milliarden Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
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