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12.08.2026
Statement zum heutigen Schweinegipfel

Westermann: „Marktlage ist katastrophal“

Jochen Westermann
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Britta Radike

Berlin, 12. August 2026 – Anlässlich des sogenannten Schweinegipfels am heutigen Mittwoch (12.08.) sagt der ehrenamtliche Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), Jochen Westermann:

„Die Marktlage ist katastrophal, viele Erzeugerinnen und Erzeuger kämpfen ums wirtschaftliche Überleben. Die hohen Produktionskosten im Spannungsverhältnis zu extrem niedrigen Erzeugerpreisen stellen eine existenzielle Bedrohung dar. Daher ist es richtig und wichtig, dass Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer reagiert und zu einem Runden Tisch geladen hat. Tiefgreifende Eingriffe in den Markt stellen keine Lösung dar. Stattdessen muss die Politik Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen. Liquiditäts- und Investitionshilfen durch die Rentenbank sind abgestimmt mit dem Bundesministerium der richtige Ansatz. Ebenso muss die steuerliche Risikoausgleichsrücklage endlich umgesetzt werden. Darüber hinaus liegen in der Agrarexportstrategie von Bundesminister Rainer große Chancen. Diese gilt es, konsequent zu nutzen. Die Marktöffnung nach China und Japan muss höchste Priorität haben. Klar ist: Wirksame Lösungen entstehen am besten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Branche darf in der aktuell schwierigen Zeit nicht allein gelassen werden.“

 

Über den DRV

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.599 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 104.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 77,8 Milliarden Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.

 



 
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Deutscher Raiffeisenverband e.V.

Im Auftrag
Marcus Gernsbeck
Pressesprecher
 
Mobil: +49 172 7196856
 

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