v.l. Herbert Heyen (Molkerei Ammerland eG), Jan Heusmann (Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e. V.), EU-Agrarkommissar Phil Hogan, Thomas Stürtz (DMK Deutsches Milchkontor eG), Justus Ackermann (Molkerei Ammerland eG)

Berlin, 01.11.2017. Zu den geplanten Änderungen des Artikels 148 der Gemeinsamen Marktorganisation bestätigte EU-Agrarkommissar Phil Hogan gegenüber Mitgliedern der Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft (IGM), dass Genossenschaften auch künftig von einer Pflicht zum Abschluss schriftlicher Lieferverträge ausgenommen bleiben. Für eine Einschränkung der genossenschaftlichen Selbstverwaltung stehe er nicht zu Verfügung.

Die Vertreter der IGM trafen, gemeinsam mit der deutschen Delegation, am Rande des World Dairy Summit 2017 des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes IDF in Belfast mit dem EU-Agrarkommissar zu einem Austausch über aktuelle milchpolitische Themen zusammen.

Kommissar Hogan versicherte, dass es zu keiner Änderung in der marktwirtschaftlichen Ausrichtung der EU-Agrarpolitik kommen werde. Hogan und die IGM-Vertreter stimmten darin überein, dass die frühzeitige Kommunikation der Marktsignale hin zu den Milcherzeugern intensiviert werden sollte.

Über die IGM
In der Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft (IGM) haben sich ehrenamtliche Vertreter genossenschaftlicher Unternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsame Positionen zu politischen Themen, die die Belange der Milcherzeuger und ihrer Genossenschaften tangieren, zu vertreten und sich über genossenschaftsspezifische und erzeugerbezogene Themen auszutauschen. Gründungsmitglieder dieser Plattform sind die genossenschaftlichen Molkereiunternehme ARLA amba, Bayerische Milchindustrie eG, DMK Deutsches Milchkontor eG, Hochwald Milch eG, Molkerei Ammerland eG, Royal FrieslandCampina UA.



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