Berlin, 17. Juli 2014. „Bundesminister Christian Schmidt will die Exportaktivitäten des deutschen Agribusiness stärker fördern. Das begrüße ich ausdrücklich. Der Ausbau des Exports ist die Erfolgsgeschichte der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Um diesen Weg weiterhin erfolgreich gehen zu können, müssen die Aktivitäten von Wirtschaft, Bundesministerium, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und den Bundesländern enger verzahnt werden“, betonte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), bei einem Verbändegespräch im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

„Ausdrücklich unterstützt der DRV die Bemühungen der Bundesregierung zum Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den USA. Ziel muss es sein, weitere Märkte insbesondere für die Milch-, Fleisch- und Weinwirtschaft zu öffnen“, so Nüssel. Mit Blick auf die sehr unterschiedlichen phytosanitären und veterinärrechtlichen Anforderungen der Importländer müssen diese Fragen schnell und verbindlich geklärt werden. Es wurde vereinbart, in weiteren Gesprächen den detaillierten Nachbesserungsbedarf zu definieren und entsprechende Handlungsschritte einzuleiten. Dazu zählt die enge Zusammenarbeit mit den Agrarattachés deutscher Botschaften rund um den Globus. Diese werden zukünftig eine noch wichtigere Rolle als Marktöffner einnehmen.

Der DRV-Präsident erwartet, dass das Know-how der Wirtschaft bei der Erschließung neuer Märkte und der Öffnung derzeit gesperrter Absatzmärkte eingesetzt wird. „Um diese Strategie umzusetzen, bieten wir ausdrücklich die Einbindung der Wirtschaft in Bund-Länder-Arbeitsgruppen an“, erklärte Nüssel.



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