Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Maria Böhmer (CDU), überreichte am 11. Mai 2017  die Unesco-Urkunde an die Raiffeisen-Bewegung.

Staatsministerin Böhmer gratulierte allen Genossenschaften Deutschlands zur Auszeichnung ihres Wirkens als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit. Die Staatsministerin erklärte: “Die Kulturform der Genossenschaften verbindet uns mit Menschen auf der ganzen Welt. Rund 800 Millionen Menschen in über 100 Ländern sind genossenschaftlich organisiert und setzen sich so für die nachhaltige Entwicklung ihrer Regionen ein.”

Die UNESCO würdigt mit dieser Auszeichnung offiziell die „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“ als Immaterielles Kulturerbe. Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft und die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft hatten sich gemeinsam für die Nominierung der Genossenschaftsidee zum immateriellen Kulturerbe stark gemacht.

Werner Böhnke, Vorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V., betonte “Für uns ist die UNESCO-Auszeichnung eine wunderbare Hinführung auf das große Jubiläumsjahr 2018. In diesem Jahr wäre Raiffeisen 200 Jahre alt geworden. Auch dieses Ereignis wird für uns Anlass sein, die Bedeutung der Genossenschaftsidee für Gegenwart und Zukunft herauszustellen.”

Informieren Sie sich weiter zu 200 Jahren Raiffeisen unter: http://www.raiffeisen2018.de



 
DRV Deutscher Raiffeisenverband e.V.

Im Auftrag
Ilka Schaefer
Vorstandsstab, Online-Kommunikation
 
Telefon: 030 856214-574