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29.03.2019
Warenwirtschaft: Brotweizenmarkt Vietnam

BMEL legt Marktstudie vor

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Solide Kenntnisse über Drittlandsmärkte sind eine zwingende Voraussetzung für den erfolgreichen Handel. Der Agrarmarkt von Vietnam befindet sich derzeit im Umbruch, durch eine rasch wachsende kaufkräftige Mittelschicht wird Nachfrage nach Getreideprodukten wachsen und den Importbedarf von Weizen erhöhen. Nicht zuletzt auf Veranlassung des DRV hat das BMEL eine Studie über den Brotweizenmarkt veröffentlicht.

Die vorliegende Studie liefert vielfältige Informationen über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes sowie den Getreidehandel und den weizenverarbeitenden Sektor.

Vietnam verfügt mit 97 Mio. Einwohnern über die 14. größte Bevölkerung der Welt. Die ver-mögende Mittelschicht wächst in Vietnam schneller als in allen anderen südostasiatischen Ländern. In den letzten Jahrzehnten war das Wirtschaftswachstum mit durchschnittlichen 6,46 % im Jahr eines der schnellsten der Welt. Damit einher geht eine Veränderung der Verzehrs-gewohnheiten von Reis- zu Getreide- und insbesondere Weizenprodukten. Im Jahr 2018 importierte das Land rund 2 Mio. t Weizen, derzeit vornehmlich aus Russland und Australien. In den kommenden Jahren wird ein Anstieg des Importbedarfs gesehen.

Abgerundet wird die Broschüre mit Hinweisen zu den gesetzlichen Regelungen zum Import sowie einer Auflistung der wichtigsten Weizenverarbeiter und Lebensmittelproduzenten. Leider wurde der Hinweis des DRV, auch namhafte Getreidehändler in die Broschüre aufzunehmen nicht ausreichen berücksichtigt.

Gleichwohl liefert die Broschüre insgesamt wertvolle Informationen für deutsche Weizen-exporteure.

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In Vertretung
RA Dipl.-Ing. agr. Guido Seedler
Getreide/Ölsaaten, Energierecht, Agrargenossenschaften
 
Telefon: 030 856214-410

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