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13.03.2020
Corona-Pandemie

Bundesregierung sagt Unternehmen unbegrenzte Kredite zu

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Mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm und steuerpolitischen Schritten will die Bundesregierung Unternehmen helfen, die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie zu bewältigen. Davon können gegebenenfalls auch genossenschaftlich orientierte Unternehmen profitieren.

Oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik in dieser Lage müsse es nun sein, Unsicherheit abzubauen, betonte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach Informationen des Bundesfinanzminsiteriums während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Altmaier: „Kein gesundes Unternehmen sollte wegen Corona in die Insolvenz gehen, kein Arbeitsplatz sollte verloren gehen. Wir spannen daher ein umfassendes Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Ein zentrales Instrument bilden umfassende Liquiditätshilfen und Expressbürgschaften für Unternehmen.“

Das Volumen dieses Schutzschildes werde unbegrenzt sein, kündigten die beiden Bundesminister an. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen solle es helfen, unverschuldete Finanznöte zu lindern. Über ihre Hausbanken erhalten Unternehmen den Zugang zu Krediten und Bürgschaften bei der staatlichen KfW-Bank. Eine Obergrenze für die Kreditsumme, die die KfW vergeben kann, soll es nicht geben.

Scholz betonte, Deutschland habe die finanzielle Kraft, diese Krise zu bewältigen: „Es ist genug Geld da und wir setzen es ein. Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um Beschäftigte und Unternehmen zu schützen.“

Das Maßnahmenpaket finden Sie hier



 
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