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13.06.2016
Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Parlamentarischer Abend

Der Mittelstand – Starker Partner für Europa

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Dr. Andreas Martin, Mitglied des Vorstands des BVR; Manfred Nüssel, DRV-Präsident; Schirmherrin Sabine Poschmann MdB; Wolfgang Kubicki, stellv. FDP-Bundesvorsitzender; Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus; Dr. Horst Vinken, BFB-Präsident; Ernst Fischer, DEHOGA-Präsident; Günter Althaus, Mittelstandsverbund-Präsident; Hans Peter Wollseifer, ZDH-Präsident; Gerhard Handke BGA-Hauptgeschäftsführer und Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer (v. l.)
Copyright: BFB/Henning Schach

In der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, deren langjähriges Mitglied der DRV ist, engagieren sich zehn führende Bundesverbände, um den vielfältigen Belangen mittelständischer Unternehmen in Politik, Administration und den Medien Gehör zu verschaffen. Beim Parlamentarischen Abend am 7. Juni in Berlin wurden wichtige Handlungsoptionen für eine mittelstandsgerechte Wirtschaftspolitik mit Bundestagsabgeordneten diskutiert. Gastredner waren Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus sowie Wolfgang Kubicki, stellv. FDP-Bundesvorsitzender.

Besonders kritisch wird die von der EU-Kommission beabsichtigte Zwangsvergemeinschaftung der Einlagensicherung eingestuft. Die bewährte Bankfinanzierung wird auch in Zukunft eine herausragende Rolle bei der Sicherung des Mittelstands spielen, sowohl in Deutschland als auch in Europa. Daher muss die bankbasierte Finanzierung im Rahmen der Kapitalmarktunion gestärkt werden, zum Beispiel durch eine mittelstandsfreundliche Gestaltung des Kreditrisikostandardgesetzes.

Auch die Politik in Deutschland ist gefordert. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist für den Schritt in die digitale Wirtschaft unerlässlich. Zudem muss das Bildungssystem durchlässiger werden, damit Entscheidungen für eine akademische oder berufliche Ausbildung korrigiert und eingeschlagene Wege im jeweils anderen Bildungszweig fortgeführt werden können. Und schließlich müssen geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive qualifiziert und in den Ar-beitsmarkt integriert werden.

Zum vierzehnten Mal haben die Verbände eine genaue Analyse des deutschen Mittelstands mit klaren Forderungen an die deutsche und europäische Politik formuliert. Der Bericht steht zum Download bereit.



DRV Deutscher Raiffeisenverband e.V.
In Vertretung
Monika Windbergs M. A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030 856214-430
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