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22.01.2023
Internationale Grüne Woche 2023: Messestand des DRV

Tag 3: Diskussion über Grüne Berufe und klimagerechte Milcherzeugung

Dr. Harnisch erläutert die Bedeutung der genossenschaftlichen Milchwirtschaft

Gleichermaßen interessant für Verbraucher und Fachpublikum: Die heutigen Diskussionen auf dem ErlebnisBauernhof über das Potenzial Grüner Berufe und klimagerechte Milcherzeugung.

In der Gesprächsrunde "Grün hinter den Ohren? Spannende Berufe in Landwirtschaft und Agribusiness" machte Andreas Posselt, Personalchef Deutschland der BayWa AG, deutlich: Die Agrarwirtschaft bietet Berufe der Zukunft mit einem riesigen Spektrum an Entfaltungsmöglichkeiten. Die klassischen Berufsfelder würden sich dabei deutlich verändern, und die Digitalisierung würde in allen Bereichen Einzug halten. Dass der Landmaschinenmechatroniker heute mit dem iPad vor dem Schlepper in der Werkstatt stehen würde, sei selbstverständlich. Die Branche, so Andreas Posselt, würde die beruflichen Möglichkeiten aber nicht ausreichend Richtung Zielgruppe kommunizieren. Zudem sei das Thema "Ausbildung" nicht positiv besetzt, was auch auf Politikerversagen zurückzuführen sei. Für die BayWa AG sei wichtig, dass sie den jungen Menschen bereits während ihrer Ausbildung Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt. Auf die Frage "Was kommt nach der Ausbildung?" müssten Unternehmen jungen Menschen heute eine Antwort geben können.

Die zweite Diskussionsrunde im Zentrum des ErlebnisBauernhofs hieß selbstbewusst "Kühe können klimafreundlich". DRV-Milchreferent Dr. Simon Harnisch erläuterte nicht nur die Klimaschutzerfolge der genossenschaftlich orientierten Molkereiunternehmen, sondern auch, wie die Genossenschaften ihre Milcherzeuger darin unterstützen, ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Die Messebesucher erfuhren, dass Kühe als Wiederkäuer in der Lage sind, Futtermittelrohstoffe zu nutzen, die von anderen Tieren nicht verwertet werden können. Überdies könnten viele Grünlandflächen nur durch Milchkühe verwertet und nicht anderweitig landwirtschaftlich genutzt werden. Milcherzeuger benötigten Wertschätzung und Wertschöpfung, so Dr. Simon Harnisch. 

Höhepunkt des Nachmittags war die Parade der rund 140 Produktmajestäten, die wie immer auch am Stand des DRV vorbeiführte. Einige Hoheiten wie die Bayerische Milchkönigin Veronika Gschoßmann testeten auch gerne das Angebot auf dem DRV-Stand.

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