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29.04.2016
Logistik: Infrastrukturplanung

DRV-Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat im Bundesverkehrswegeplan 2030 226,6 Mrd. € für rund 1.000 Schienen-, Straßen- und Wasserstraßenprojekte vorgesehen. Der DRV spricht sich für Engpassbeseitigung in der Spree-Oder-Wasserstraße aus.

Mit Meldung vom 21. März 2016 haben wir über den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 berichtet. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat 226,6 Mrd. € für rund 1.000 Schienen-, Straßen- und Wasserstraßenprojekte bis zum Jahr 2030 vorgesehen.

Die vorgesehenen Projekte werden eingeteilt in
1. Vordringlichen Bedarf (VB) inklusive des Vordringlichen Bedarfs-Engpassbeseitiung (VB-E),
2. Weiterer Bedarf (WB) und
3. Weiterer Bedarf mit Planungsrecht (WB*).

Der DRV hat sich im Rahmen einer 

zu den vorgesehenen Projekten geäußert: Der DRV begrüßt ausdrücklich das Kernanliegen des BVWP 2030, Bestandsnetze zu erhalten und Engpässe auf Hauptachsen und in wichtigen Verkehrsknoten zu beseitigen. Das Prinzip „Erhalt vor Neubau“ hat in Zeiten knapper Mittel sicher Berechtigung.

Der DRV spricht sich in seiner Stellungnahme für die Beseitigung der derzeitigen Engpässe in der Spree-Oder-Wasserstraße aus. Insbesondere die Schleuse Fürstenwalde muss erneuert werden. Dann kann das Transportaufkommen auf der Spree-Oder-Wasserstraße auch auf das Niveau der Kategorie C (600 Tsd. t/a) ansteigen. Derzeit liegt es bei 590 Tsd. t/a.



DRV Deutscher Raiffeisenverband e.V.
In Vertretung
Dr. Michael Reininger
Betriebsmittel, Verkehr und Logistik
Telefon: 030 856214-533

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