Zurück
15.02.2023
Vieh und Fleisch, Lebensmittelrecht: LMIDV

DRV Stellungnahme zur Änderung der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung

RS_AD_22076_Recht_Paragraph, Gesetz
Foto
Adobe Stock / Robert Kneschke

Bereits heute besteht die Verpflichtung frisches oder gefrorenes Fleisch gemäß der EU Durchführungsverordnung 1337/2013 nach der Herkunft zu kennzeichnen, sofern dies vorverpackt an den Endverbraucher abgegeben wird. Die Wertschöpfungskette Schwein, für die wir hier an dieser Stelle ausschließlich sprechen können, gibt entsprechende Informationen seit dem Jahr 2015 von der Erzeugung an die Schlachtung weiter. In der Zerlegung werden diese Informationen für die Selbstbedienungs-Schiene (SB-Schiene) entsprechend mitgeführt. Dies gilt nicht für „lose“ Ware. Lose Ware hat heute unterschiedliche Einsatzbereiche: Weiterverarbeitung z.B. Wurstwarenherstellung, Verkauf an CC-Märkte und dann Weiterverwendung in Restaurants, Einsatz in Kantinen oder der Bedientheke.

Um den Anforderungen der Änderung der LMIDV nachzukommen, bedarf es bei den mittel- und großen Schlachtbetrieben einer Anpassung der Warenwirtschaftssysteme um die gewünschte Information auf dem Etikett mit abzudrucken. Hier bedarf es einer ausreichenden Vorlaufzeit um die Anforderungen im System zu programmieren. Ein Zeitraum von drei bis sechs Monaten ist hierfür zu berücksichtigen. Anpassungen des Warenwirtschaftssystems belaufen sich je Unternehmen ggf. je Betriebstätte in einem Betrag von 30.000 – 100.000 €.

Die vollständige Stellungnahme entnehmen Sie dem Download.

Download öffentlich
Schlagworte


 
Signatur-Logo         Deutscher Raiffeisenverband e.V.
In Vertretung
Dr. Verena Schütz-Schwark
Vieh- und Fleischwirtschaft
Telefon: +49 30 856214-467
Mobil: +49 172 4273091


 
logo-signatur.png Deutscher Raiffeisenverband e.V.
Im Auftrag
Laura Pignol
Recht und Steuer
 
Telefon: 030 856214-574

Meist   gelesen

Pressemitteilung: Erste DRV-Ernteschätzung 2023
Pressemitteilung: DRV zum geforderten Reduktionsziel von Sarah Wiener