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15.08.2018
Ernährung: Mehrwertsteuer

Ganz so einfach "isst" es nicht

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Wissenschaftler des Öko-Instituts aus Freiburg fordern eine klimafreundliche Gestaltung des aktuellen Mehrwertsteuersystems. So soll der Mehrwertsteuersatz auf tierische Produkte auf 19 Prozent erhöht und dafür der für alle pflanzlichen Produkte auf 7 Prozent gesenkt werden.

Grundlage der Forderungen ist das vom Öko-Institut veröffentlichte Hintergrundpapier: „50 Jahre Mehrwertsteuer – Ein Blick durch die Klimaschutzbrille“ und der daraus abgeleitete offene Brief „Happy Birthday, liebe Mehrwertsteuer!“ https://blog.oeko.de/50-jahre-mehrwertsteuer/

Argument (Öko-Institut)              -              Gegenargument (DRV)

- klimafreundliche Ernährung begünstigen

- um die halbe Welt transportierte Pflanzen haben ebenfalls eine schlechte CO2-Bilanz (Foto)
- gesunde Ernährung begünstigen - wir sprechen uns für eine regionale, saisonale und ausgewogene Ernährung (Pflanze+ Tier) aus
- es dem Verbraucher einfacher machen, pflanzliche Nahrungsmittel zu essen - wir gehen vom mündigen Verbraucher aus, dessen Konsumentscheidungen auf mehr Aspekten als dem Preis beruht

 

Im Weiteren gesteht das Öko-Institut ein: „Wir werden dabei nicht alle Zusammenhänge, Konsequenzen und Stolpersteine betrachten können.“ Stimmt, wir hoffen, dass wir mit den Argumenten und dem Titelbild helfen konnten, ein paar mehr Zusammenhänge in Betracht zu ziehen.

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