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21.08.2019
Verschärfung der Düngeverordnung:

DRV fordert Bekenntnis zu innovativen Lösungen

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Der Deutsche Raiffeisenverband e.V. (DRV) sieht die Beratungen zwischen Bund, Ländern und EU-Kommission zur Ausgestaltung der künftigen Düngeverordnung auf der Zielgeraden. Nach dem heutigen Treffen mit den Bundesministerinnen Klöckner und Schulze erwartet DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers erhebliche Einschnitte für die Landwirtschaft durch verlängerte Sperrfristen für die Ausbringung von Gülle und Festmist sowie verschärfte Auflagen für die mineralische Düngung in Hanglagen.

„Jetzt besteht die Herausforderung darin, den Landwirten Hilfestellung zu geben, um die gravierendsten Folgen abzupuffern. Unsere Mitgliedsunternehmen werden die Landwirte fundiert beraten und mit der erforderlichen Technik ausstatten.“ Die notwendigen Module - beispielsweise sensorgesteuerte Applikationen und Nitrifikationsinhibitoren - seien am Markt verfügbar. Landwirte, die diese Techniken nutzen, können ihre Stickstoffeffizienz jederzeit belegen. „Mit innovativen Methoden der Landbewirtschaftung können wir die Pflanzenernährung so dosieren, dass kaum Nitrat ausgewaschen wird,“ erläutert Ehlers.

Abzuwarten bleibt das Einvernehmen mit der EU-Kommission. Ehlers: „Nach der finalen Abstimmung in Brüssel benötigen wir schnell einheitliche Vorgaben in den Bundesländern, damit die notwendige Beratung der Landwirte beginnen kann.“


Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.024 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 82.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 63,6 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.

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